03.11.2020 / Leserbrief / /

Ein ausgewogener Gegenvorschlag

Am 29. November stimmen wir über den Gegenvorschlag zur Initiative „Geld zurück in den Kanton Schwyz“ ab. Mit der Annahme könnte der Kanton Schwyz endlich alle Gelder aus der CO2-Abgabe vom Bund zurückholen, die uns zustehen. Und die Gelder könnten für energetische Sanierungen eingesetzt werden. Unser Gewerbe kann davon profitieren.

Damit dies möglich ist, muss der Kanton Fördergelder für solche Projekte zur Verfügung stellen. Der Gegenvorschlag sieht dafür maximal 2,5 Millionen Franken pro Jahr vor. Der Bund würde dafür die doppelten Beiträge nach Schwyz überweisen.

Der Vorteil des Gegenvorschlags gegenüber der Initiative ist, dass dieses Geld nicht gebraucht wird, wenn nicht entsprechende Sanierungsprojekte und Anträge für Förderbeiträge vorliegen.

Ausserdem ist die Förderung zeitlich begrenzt. Nach vier Jahren kann der Kantonsrat neu beurteilen, ob es die Beiträge noch braucht und falls ja in welcher Höhe. Mit dem Gegenvorschlag verliert der Kanton also weder Zeit noch Geld. Dafür gewinnt er Investitionspotential. Die Schwyzer Wirtschaft profitiert.

Darum sage ich am 29. November Ja zum Gegenvorschlag.

 

Dominik Blunschy, Kantonsrat CVP, Ibach